Systemische Therapie

In der Systemischen Therapie ist nicht der isolierte Mensch das Objekt der Betrachtung, sondern das ganze System, in dem er sich bewegt (z. B. die Familie, das Arbeitsteam, das Paar). 

 

Im systemischen Ansatz geht man davon aus, daß verschiedene Wirklichkeiten existieren und es nicht nur eine Wirklichkeit gibt.


Die unterschiedlichen Sichtweisen und Muster, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens im Rahmen seiner Wirklichkeit entwickelt und die Auswirkungen, die diese individuellen Anschauungsweisen auf die bestehenden sozialen Beziehungen eines Systems haben, werden betrachtet.
Grundsätzlich wird von dem Gedanken ausgegangen, daß das Verhalten der einzelnen Mitglieder eines Systems (Kinder, Eltern, Großeltern, Geschwister, Arbeitskollegen etc.) das Beziehungsgefüge des ganzen Systems bestimmt. 

 

Ziel der Systemischen Therapie ist es, die Autonomie und den Selbstwert jeder einzelnen Person zu stärken, die Kommunikation und den Austausch zu verbessern und schädigende Beziehungsmuster zu verändern.