Transaktionsanalyse

 

Kern der Transaktionsanalyse, die von Eric Berne begründet wurde, ist die Annahme, dass erwachsene Menschen nicht ausschließlich aus einer erwachsenen Haltung heraus kommunizieren und handeln.

Vielmehr geschieht dies häufig auch aus der Perspektive eines inneren Kindes – also des Kindes, das sie einmal waren – oder aus der Position verinnerlichter Elternfiguren, die sie in ihrer eigenen Kindheit erlebt haben.

 

Auf dieser Grundlage basiert das für die Transaktionsanalyse typische Ich-Zustands-Modell. Mithilfe dieses Modells lassen sich sowohl Persönlichkeitsstrukturen als auch Formen zwischenmenschlicher Kommunikation und Verhaltensweisen verständlich erklären.

 

Zwischenmenschliche Begegnungen und Interaktionen zwischen diesen Ich-Zuständen werden als sogenannte Transaktionen bezeichnet.

 

Die Transaktionsanalyse geht darüber hinaus davon aus, dass jeder Mensch in seiner Kindheit eine individuelle Lebensgeschichte entwickelt – ein sogenanntes Lebensskript.

Dieses Skript ist dem erwachsenen Menschen meist nicht bewusst, beeinflusst jedoch häufig sein Denken, Fühlen und Handeln, sodass das eigene Leben unbewusst in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensskript hilft, diese Muster zu erkennen und neue, bewusstere Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

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© Sascha Haber Privatpraxis